AKTUELL!     EINE WICHTIGE SACHE ZUERST!

Kiiikerikiiiiii bald pas­sé?

Die Sonne geht auf, es riecht nach frisch geschnittenen Wiesen und im Hintergrund kräht ein Hahn.

So stellen sich viele Stadtmenschen einen schönen, normalen Morgen am Land vor.
Dass es nicht ganz so idyllisch ist, wissen wohl alle Menschen, die am Land dort leben.

Es bellen Hunde, es riecht auch mal nach Gülle, Kühe muhen und der Hahn kräht nicht nur bei Sonnenaufgang. Aber genau das und die ganze wilde und unangetastete Natur um die Dörfer herum, machet das Landleben aus. Seit Generationen ist das nicht nur der Alltag, nein, es ist eine Tradition!

Allerdings gibt es auch Menschen, die sich scheinbar im Vorfeld keine Gedanken machen, wo sie hinziehen. Gedanken vielleicht schon, aber diese mit Träumereien verbinden.

Ich ziehe doch nicht in eine „Kneipenstraße“, die bereits jahrelang existiert, wenn ich die Ruhe suche. Die vielen Menschen eine Möglichkeit gibt, sich mit anderen Gleichgesinnten zu treffen und das über Generationen hinweg. Dann komme ich und klage die ganze Straße nieder, weil es zu laut ist?!

Da kann ich auch an einen Hauptbahnhof ziehen und beschwere mich über fahrende Züge.

Das sind nun schon extreme, aber reale Beispiele.

Es gibt auch Menschen, die aufs Land ziehen, wegen der ländlichen Idylle.

Hoppla, da kräht ein Hahn! Nochmal! Und nochmal! Na, das geht nun wirklich nicht.

Ich bin doch wegen der Ruhe aufs Land gezogen.

Solche Menschen gibt es. Sogar sehr häufig.

Hallo liebe Stadtmenschen, die aufs Land ziehen und dort beginnen gegen Güllegeruch, fahrende Traktoren, muhende Kühe, bellende Hunde, gackernde Hühner und krähende Hähne eine Klagewelle loszutreten. IHR seid dorthin gezogen und nicht alle anderen dort zu Euch.

Lasst bitte die Natur natürlich sein. Lasst Tieren ihre artgerechte Lebensweise oder auch artgerechte Abläufe, wie Gackern und Krähen.

Das ist es doch, was das Leben lebenswert macht. Die lebendige Natur um uns herum.

Bitte unterstützt diese Petition um den Menschen und Tieren - gerade in den ländlichen Gegenden - zu helfen, ihre Träume weiter „er“leben zu dürfen.

Vielen Dank für Euer Verständnis und Eure Unterstützung.

 

 

https://openpetition.de/!hahn


Hähne...

muss man sich nicht unbedingt halten. Die Hennen legen auch ohne ihre männlichen Artgenossen Eier.

 

Warum dann überhaupt einen Hahn halten?

Hennen in kleinen Gruppen ( bis zu 5 Stück ) organisieren sich selbst. Bei größeren Herden, kommt es des öfteren zu Rangeleien.

Hier schreitet ein Hahn dann ein und sorgt für Ruhe. Außerdem bietet der Hahn den Hennen Schutz vor Raubtieren. Er warnt seine Damen vor Gefahr aus der Luft und auch zu Boden. Er kümmert sich oft liebevoll um seinen Haarem und bietet ihm ebenfalls Futter oder besondere Leckereien an, wenn er diese gefunden hat.

Wer Hühner züchten will, benötigt ebenfalls einen Hahn. Ohne männlichen Vertreter, wird es kaum ein befruchtetes Ei geben um daraus dann Küken brüten lassen zu können.

 

Man sollte sich aber vorher mit seinen Nachbarn unterhalten, wenn man sich einen Hahn anschaffen möchte.

Hähne krähen nicht nur bei Morgengrauen, was auch schon nervig sein kann denn im Sommer nach einer anstrengenden Nacht, kann der Hahn einen schon mal um kurz nach vier wecken. Den ganzen Tag kann ein Hahn krähen. Je nach Rasse und Charakter den der Hahn besitzt, kann man einen ruhigen oder sehr lauten Zeitgenossen erleben.

 

Unsere Erfahrungen, warum Hähne "viel" krähen:

- mehrere Hähne. Hier stacheln sich die Hähne gegenseitig zum krähen an

- Hahn hat schlechte Laune

- es mangelt seiner Herde an Wasser oder Nahrung

- Lärm ( in unserem Fall Baulärm )  im Umfeld

 

Gibt es angriffslustige Hähne?

Wir selber hatten bisher schon 5 Hähne und nur einer hat in seiner "Teenagerphase" einmal probiert, uns anzugreifen. Da habe ich ihn am Hals gepackt ( nicht zu fest ) und kurz so gehalten. Danach hat er es nie wieder probiert uns anzufgreifen. Wir haben allerdings nur sehr große Hahnen Rassen ( Brahma, Bielefelder Kennhahn ) und aus Erzählungen würden wir sagen, dass eher die kleinen Rassen die angriffslustigen Hähne besitzen.

Hier ein Video  mit Informationen über Hähne

Wann beginnen junge Hähne zum krähen?

Das ist Rasse und auch Hahn abhängig. Unser Mixhahn aus Maran Henne und Bielefelder Kennhahn hat mit ziemlich genau 6 Monaten das erste mal mit den ersten Krähversuchen begonnen. Die Hennen hat er schon ein paar Tage früher angefangen zu treten. Im folgenden Video sieht man den Hahn im Verbindungsgang zwischen den beiden Gehegen. Ein Brahma Hahn den wir auch von Küken zum Hahn heranwachsen sehen haben, hat bei uns aber erst mit fast neun Monaten zum Krähen begonnen. Es ist also sehr unterschiedlich.

Wann beginnen junge Hähne  die Hühner zu treten ( zu besteigen )?

Das ist Rasse und auch Hahn abhängig. Wir haben hier sehr deutliche Unterschiede festgestellt. Unser Brahma Hahn hat erst mit fast neun Monaten begonnen, die Damen zu treten. Eine ebenfalls große Rasse ( Mix aus Bielefelder Kennhahn und Brahma Henne ), hat nach sage und schreibe 6 Wochen begonnen, auf seine Glucke zu springen, sie am Nacken gepackt und die typische Trethaltung eingenommen. So früh hatten wir es noch nie erlebt gehabt. 

Die "Kampfkralle"

Ein sehr offensichtlicher Unterschied zwischen Hähnen und Hennen ist knapp oberhalb des Fußes zu erkennen. Hier haben die Hähne Ihren Sporn oder auch Kampfkralle genannt. Die Hähne können sich auch mit Ihren normalen Krallen schwer verletzen wenn es zu einem Kampf kommt aber mit dieser hier schon deutlich schwerer. Diese Krallen wachsen, solange der Hahn lebt immer weiter. Manche Halter kürzen die Krallen. Wir lassen sie bisher wachsen. 

Die Fortpflanzung

Wenn der Mensch sich seinem Fortpflanzungstrieb hingibt, weiß wohl jeder, wie dies aussieht.

Bei Hühnern funktioniert das etwas anders. Der Hahn balzt meist erst um die ausgewählte Henne und probiert so, ihre Gunst zu gewinnen. Anschließend besteigt ( bei Hühner nennt man das treten ) er die Henne. Hierbei ist es von Vorteil, wenn Hahn und Henne etwa die gleiche Größe haben. Es sollten nämlich die beiden Hinterteile von Hahn und Henne, in etwa übereinander liegen.

Links sucht der Hahn noch seine Position und rechts hat er diese dann gefunden. Anschließend heben beide Hühner ihre Schwanzfedern. Somit wird von der Henne unten zu dem Hahn oben eine "Brücke" gebaut. Das Sekret des Hahnes galangt nun über das Federkleid zu der Öffnung der Henne.

Mehrere Hähne in einem Stall/Auslauf?

Aus unserer Erfahrung, kann man mehrere Hähne in einem Stall und/oder einem Auslauf nur so lange halten, bis die Hähne unter sich ausmachen wollen, wer der "Chef" ist. Dies zeichnet sich durch Hahnenkämpfe ab. Diese sind zu Beginn eher noch ein "Geschubse" aber mit der Zeit entwickeln sich dann wirklich blutige Kämpfe daraus die auf kurz oder lang, wohl kein schönes Ende nehmen würden.